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Pressemitteilungen Focal

16.06.2016 | Focal präsentiert Kopfhörermodelle Utopia, Elear und Listen

Die Lautsprecherspezialisten von Focal haben zwei Highend-Kopfhörer angekündigt, mit denen sie das obere Segment des Markts stürmen werden. In beiden Modellen, dem Utopia und dem Elear, kommen innovative, im heimischen Focal-Werk gefertigte Treiberchassis zum Einsatz. Zeitgleich bringen die Franzosen den Listen, einen geschlossenen Kopfhörer für den mobilen Einsatz, auf den Markt.

Utopia und Elear
Mit dem Namen Utopia begibt sich der neue Flaggschiff-Kopfhörer in die illustre Gesellschaft von Referenzprodukten wie der Grande Utopia. Technische Gemeinsamkeiten mit dem Superlautsprecher sind durchaus vorhanden, denn auch das Treiberchassis des Utopia-Kopfhörers nutzt eine 25 μm dünne Membran aus reinem Beryllium. Das seltene Material bietet höchste Steifigkeit bei extrem geringem Gewicht, was Linearität, Impulstreue und präzise Dynamik gewährleistet. Die Membran des Elear wird aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung gefertigt, der nächstbesseren Alternative im Focal-Portfolio.

Focal betrachtet Utopia und Elear als „Ultranahfeld-Monitore“, welche die Vorteile eines Kopfhörers mit denen eines hochwertigen Lautsprechers verbinden. Dieser Anspruch erfordert einen Treiber, der möglichst ebene Schallwellen erzeugt, und so wurde statt einer konventionellen Kalotte eine Membran mit M-Profil entwickelt. Vorteil dieser Membran ist, dass sie trotz des kurzen Hörabstands so gut wie keine Verzerrungen und Phasenfehler verursacht.

Auch die Membranaufhängung stand im Fokus der Entwickler: Die Sicke sollte einerseits möglichst leicht sein und andererseits große Auslenkungen sowie hohe Linearität ermöglichen. Das Ergebnis ist eine mit 80 μm extrem dünne Aufhängung.

Da ein kräftiger Antrieb für hohe Klangqualität entscheidend ist, hat Focal den Utopia- und Elear-Chassis starke Neodym-Magnete spendiert, dank deren eine beachtliche Flussdichte von 1,15 Tesla erzielt wird. Die Schwingspulen sind mit 25 mm Durchmesser und 4,4 mm Höhe deutlich größer als üblich, was eine stabilere Ankopplung an die Membran und eine effektivere Ausnutzung des Magnetfelds ermöglicht. Dennoch sind sie leichter. Dieser Spagat gelang Focal mit der Konstruktion der weltweit ersten einlagigen Schwingspule, die ohne Spulenträger auskommt.

Der hohe Aufwand bei der Entwicklung der Treiberchassis wurde mit einem linearen Frequenzgang belohnt, der kein weiteres Tuning durch Gehäuseform oder Belüftungssysteme erfordert. Folglich sind die Gehäuse des Utopia und des Elear nach Außen praktisch komplett offen; Kompressionseffekte und Strömungsgeräusche können so gar nicht erst entstehen. Um den Eindruck einer Schallerzeugung im Raum zu verstärken und die Anatomie des äußeren Ohrs einzubeziehen, hat Focal die Chassis im Gehäuse leicht noch vorne versetzt und eingewinkelt.

Die Kombination von innovativen Chassis und der neuartigen, zum Patent angemeldeten Bauform führt zu einem ausgesprochen neutralen Klang mit frappierender Dynamik und Authentizität. Die großen, ohrumschließenden Hörmuscheln sind mit Polstern aus Memoryfoam ausgestattet, der sich deutlich besser an die Kopfform anpasst als herkömmliche Schaumstoffe. Für einen bequemen Sitz sorgen außerdem der breite, mit Leder gepolsterte Bügel. Beide Kopfhörer verfügen über getrennte Anschlüsse für den linken und rechten Kanal und werden mit einem 4 m langen Kabel ausgeliefert.

Listen
Der Listen ist ein Nachfolger des ersten Focal-Kopfhörers, des 2012 vorgestellten Spirit One, und wurde wie dieser primär für den mobilen Einsatz entwickelt. Die 40 mm große Mylar-Titan-Membran sorgt für einen natürlichen, detailreichen Klang, während die geschlossenen Muscheln mit Memoryfoam-Polstern hohen Tragekomfort gewährleisten und Außengeräusche reduzieren. Für einen bequemen Sitz sorgt auch der breite, großzügig gepolsterte Bügel mit integrierten Gelenken. 

Das abnehmbare, 1,4 m lange Kabel des Listen ist mit einem omnidirektionalen Mikrofon sowie einem Bedienelement zum Annehmen von Telefonaten und zum Steuern der Musikwiedergabe ausgestattet. Die Headsetfunktion ist mit allen Smartphones kompatibel. Der Lieferumfang enthält ein Etui, einen Flugzeugadapter und einen 3,5/6,3-mm-Adapter.

Der Utopia, der Elear und der Listen werden ab Juli 2016 erhältlich sein.

UVP Utopia: 4.000 Euro
UVP Elear: 1.000 Euro
UVP Listen: 199 Euro

05.05.2016 | Focal erweitert Lautsprecherserie Sopra um weitere Modelle

Nach dem gelungenen Einstand der Sopra N°1 und N°2 vor einem Jahr hat Focal nun auf der HIGH END den Drei-Wege-Standlautsprecher Sopra N°3 vorgestellt. Obwohl das Gehäuse des neues Top-Modells nur etwa ein Drittel größer ist als das der Sopra N°2, konnte Focal das Tieftönervolumen dank konstruktiver Veränderungen um beachtliche 60 % vergrößern, was mit deutlich mehr Souveränität im Bass belohnt wird.

Die Hochtonwiedergabe der Sopra-Modelle profitiert von einer patentierten neuen Belüftungsmethode namens IHL (Infinite Horn Loading), das für die N°3 noch weiter verbessert wurde: Der vom Hochtöner nach hinten abgestrahlte Schall wird in ein bedämpftes Horn geführt, was Komprimierungseffekte eliminiert und die Eigenresonanz der Beryllium-Membran auf eine niedrigere Frequenz verlagert.

Ein weiteres technisches Highlight der Sopra ist die TMD (Tuned Mass Damper) benannte Methode zur Reduzierung von Verzerrungen im Mitteltonbereich. Normale Lautsprechersicken verursachen aufgrund ihrer Eigenresonanz Verzerrungen – ein Problem, das Focal mithilfe leistungsfähiger Analysesoftware in Angriff nahm. Das Ergebnis sind zwei unterschiedlich starke, ringförmige Verdickungen auf der Mitteltönersicke, die deren Eigenresonanz unterdrücken und so eine artikuliertere Mittenwiedergabe ermöglichen.

Darüber hinaus sorgt ein Faradayring in den Tieftönern und dem Mitteltöner für ein wesentlich stabileres Magnetfeld und gleichmäßige Impedanz (NIC, Neutral Inductance Circuit).

Klangliche Verbesserungen gegenüber den kleineren Modellen konnte Focal unter anderem durch höherwertige Bauteile für die Frequenzweiche sowie deren Aufteilung auf zwei Platinen erzielen: eine für den Mittel- und Hochton, eine weitere für den Tiefton.

Zusammen mit der Sopra N°3 wurden außerdem der Sopra Center (ein Drei-Wege-Modell mit Bassreflexsystem), der Surround Be und der Aktiv-Subwoofer SW 1000 Be vorgestellt. Der Surround Be ist ein Zwei-Wege-Bipol-/Doppel-Mono-Lautsprecher, mit dem sich sowohl eine 5.1- als auch ein 7.1-Konfiguration realisieren lässt.

Erhältlich ab: Juni 2016
UVP Sopra N°3: 18.000 Euro/Paar
Garantie: 10 jahre

06.08.2015 | Focal präsentiert In-Ear-Kopfhörer Sphear

Der französische Lautsprecherspezialist Focal hat seinen ersten In-Ear-Kopfhörer vorgestellt: Der edel gestaltete Sphear bietet dank seines großen elektrodynamischen Treibers eine ausgewogene tonale Balance mit tiefreichender Basswiedergabe, während die Konstruktion des Gehäuses auch über längere Zeit hinweg hohen Tragekomfort gewährleistet.

Bereits mit den Over-Ear-Modellen der Spirit-Familie, darunter der EISA-Preisträger Spirit One, bewiesen die Focal-Entwickler, dass sie ihr umfassendes Know-how im Bereich der Chassistechnologie erfolgreich auf ein kleineres Format herunterskalieren konnten. Das nun vorgestellte In-Ear-Modell Sphear ist das Ergebnis eines zweijährigen Entwicklungsprojekts, bei dem sowohl Klangqualität als auch Tragekomfort – ein Punkt, in dem viele In-Ears enttäuschen – hohe Priorität genossen.

Die Form des Ohrhörergehäuses ermöglicht den Einsatz einer mit 10,8 mm sehr großen Mylar-Membran, wodurch sich Wirkungsgrad und Basswiedergabe optimieren lassen. Die Konstruktion des Gehäuses entlastet außerdem den Gehörgang, weil sie das Gewicht nach außen auf die Ohrmuschel verlagert.

Der Sphear verfügt über ein Headset mit Smartphone-Bedienelementen und wird mit Memoryschaumstoff- und Silikonaufsätzen in verschiedenen Größen geliefert. Zum Zubehör gehört außerdem ein Flugzeugadapter und ein Etui.

Erhältlich ab: sofort
UVP: 129 Euro
Garantie: 2 jahre

21.05.2015 | Lautsprecherserie Sopra von Focal feiert auf HIGH END Weltpremiere

Focal hat auf der der Münchner HIGH END eine neue Lautsprecherserie vorgestellt, die ein zeitgemäßes, wohnraumfreundliches Design mit außergewöhnlich hoher Klangqualität vereint. Die Serie umfasst das Zwei-Wege-Kompaktmodell Sopra N°1 und das Drei-Wege-Standmodell Sopra N°2. Eine Reihe von technischen Neuerungen, darunter ein Mitteltöner mit resonanzoptimierter Sicke und ein Belüftungshorn für den Beryllium-Hochtöner, machen Sopra zu einem Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens.

Aufgrund ihrer Eigenresonanz und unkontrollierter Bewegungen verursachen normale Sicken Verzerrungen – ein Problem, das Focal mithilfe leistungsfähiger Analysesoftware in Angriff nahm. Das Ergebnis sind zwei unterschiedlich starke, ringförmige Verdickungen auf der Mitteltönersicke, die deren Eigenresonanz unterdrücken und so eine artikuliertere Mittenwiedergabe ermöglichen. Des Weiteren sorgt ein Faradayring in den Sopra-Mittel- und -Tieftönern für ein wesentlich stabileres Magnetfeld und gleichmäßige Impedanz.

Den Hochton hat Focal mit einer neuen Belüftungsmethode optimiert: Der vom Beryllium-Hochtöner nach hinten abgestrahlte Schall wird in ein Horn geführt, das mittels Akustikschaumstoff bedämpft ist. So werden Komprimierungseffekte eliminiert und die Eigenresonanz der 21 mg leichten Beryllium-Membran auf eine niedrigere Frequenz verlagert. Dies ermöglicht freiere Auslenkungen und flachere, phasenstabilere Filter. Da der Hochtöner aufgrund dieser neuen Konstruktion weniger Gehäusevolumen benötigt, können Aussparungen links und rechts des Horns dazu verwendet werden, das Volumen für die Tieftöner zu vergrößern.

Erhältlich ab: Juni 2015
UVP Sopra N°1: 8.000 Euro (Paarpreis inkl. Ständern)
UVP Sopra N°2: 12.000 Euro (Paarpreis)
Garantie: 10 jahre

Pressemitteilungen Naim

11.10.2016 | Naim präsentiert komplette neue Uniti-Serie

Naim hat 2009 seinen ersten Streamer vorgestellt, den All-in-one-Player NaimUniti. Unter dem Uniti-Label folgten weitere Streaming-Verstärker, die im Lauf der Jahre um zahlreiche Features wie Multiroom, Spotify Connect und TIDAL-Integration ergänzt wurden. Nun hat Naim nach drei Jahren Entwicklungszeit und einer Investition von knapp 4 Mio. Pfund eine neue Uniti-Serie mit markantem Design und von Grund auf neuer Technik präsentiert. Die Serie umfasst drei All-in-one-Player und einen Musikserver. Zu den neu vorgestellten Features zählen Google Cast for Audio, AirPlay, Bluetooth aptX HD, Over-the-Air-Updates sowie neue Speicher- und Serverfunktionen.

All-in-one-Player Uniti Nova, Uniti Star und Uniti Atom
Herzstück der All-in-one-Player ist eine komplett neue Streaming-Plattform. Sie ist deutlich leistungsfähiger als die vorherige und ermöglichte es den Briten, die Signalverarbeitung klanglich auszureizen und eine Reihe zusätzlicher Features zu implementieren. Als DSP-Chip kommt ein 40-Bit-SHARC-Prozessor (Analog Devices ADSP-21489) der neuesten Generation zum Einsatz. Mit einer Rechenleistung von 7 Milliarden 40-Bit-Kalkulationen pro Sekunde bietet er große Vorteile, beispielsweise beim 16-fachen Oversampling und der Digitalfilterung.

Das mittlere Modell, der Uniti Star, ist mit einem CD-Player ausgestattet, dessen Laufwerk auch zum Rippen von CDs verwendet werden kann. Die bitgenauen Kopien werden mit Metadaten von Rovi angereichert und wahlweise im Format WAV oder FLAC lokal gespeichert, wozu eine USB-Festplatte an das Gerät angeschlossen wird. Auch der kleinere Uniti Atom und der Spitzen-Player Uniti Nova verfügen über einen USB-Anschluss für Massenspeicher. Neu ist, dass die Uniti-Player auch als Musikserver für andere UPnP-Abspielgeräte im Netzwerk dienen können.

Die All-in-one-Player nutzen Class-A/B-Verstärker, die von den aktuellen NAIT-Modellen abgeleitet wurden, und verfügen über einen 3,5-mm-Kopfhörerausgang. Auch der integrierte Kopfhörerverstärker konnte gegenüber den Vorgängermodellen verbessert werden, insbesondere in puncto Basswiedergabe.

Moderne WLAN-Technik (802.11b/g/n/ac, 2,5 und 5 GHz) sorgt für stabile Verbindungen. Die dazu benötigten Antennen – je eine an der linken und der rechten Gehäuseseite – sind in die markanten Kühlrippen integriert und nach innen abgeschirmt.

Anstelle von Lautstärketasten kommt eine digital gesteuerte analoge Lautstärkeregelung zum Einsatz. Die Naim-eigene Technik hinter dieser Regelung gewährleistet hohe Klangqualität und absolute Kanalgleichheit. Der massive Aluminiumring und das leicht laufende, eigens entwickelte Präzisionslager des Reglers konnte man bereits an der Referenz-Vorstufe Statement NAC S1 und dem Wireless-Musiksystem Mu-so bewundern. Eine bidirektionale Fernbedienung, HDMI-ARC-Anschlüsse (optional am kleinen Modell) und die vorbildliche iOS- und Android-App, die auch den Musikserver Uniti Core steuert, runden das Bild ab.

Musikserver Uniti Core
Der dedizierte Musikserver Uniti Core nutzt ein hochwertiges Laufwerk mit optimierter Ripping-Engine und bietet mehrere Speicheroptionen. So ermöglicht der Einschub an der Rückseite des Geräts den schnellen Einbau einer HDD oder SSD. Wie bei den drei All-in-one-Playern kann jedoch auch eine lokal angeschlossene USB-Festplatte als Musikspeicher dienen. Natürlich kann der Musikserver gerippte Daten auch auf einem NAS ablegen.

Wie das Vorgängermodell erfasst auch der Uniti Core sämtlich Freigaben im Netzwerk und stellt die Musik für UPnP-Player zur Verfügung. Dabei kann man seine Sammlung wahlweise nach Speicherort durchsuchen oder alle Alben und Titel in einer gemeinsamen Liste anzeigen lassen.

Der Uniti Core kann bis zu 100.000 Titel verwalten und zwölf Streams mit einer Auflösung von maximal 32 Bit/384 kHz im Netzwerk zur Verfügung stellen. Eine integrierte Backup-Funktion sichert intern gespeicherte Musikdaten automatisch auf einer Netzwerkfreigabe oder einer lokal angeschlossenen USB-Festplatte. Darüber hinaus lässt sich der Musikserver dank Digitalausgang auch als Standalone-Player verwenden.

Preise für Deutschland und Verfügbarkeit
Der Musikserver Uniti Core wird ab Dezember, die All-in-one-Player Uniti Nova, Star und Atom Anfang 2017 erhältlich sein.

UVP Uniti Nova: ab 4.998 Euro
UVP Uniti Star: ab 3.998 Euro
UVP Uniti Atom: ab 2.198 Euro
UVP Uniti Core: 2.348 Euro

Garantie: 5 Jahre bei Registrierung

06.01.2016 | Naim präsentiert auf der CES ein weiteres Mu-so-Modell

Ende 2014 hat der südenglische Highend-Hersteller Naim sein erstes Wireless-Musiksystem auf den Markt gebracht: die mit sechs Aktivlautsprechern bestückte Mu-so. Mit einer Fertigungsqualität, die in dieser Produktkategorie unübertroffen ist, umfassender Funktionalität und verblüffendem Klang hat das multiroomfähige System schnell von sich Reden gemacht und Preise wie den Red-Dot- und den EISA-Award eingeheimst.

Auf der CES in Las Vegas hat Naim nun ein zweites, kleineres Mu-so-Modell vorgestellt: die Mu-so Qb („mju-so kju-bi“ gesprochen). Mit knapp 22 cm Breite und Tiefe beansprucht das würfelförmige Musiksystem nur wenig Platz, bietet aber dieselben Funktionen wie die große Schwester: Streaming über Spotify Connect, TIDAL oder UPnP, Webradio, AirPlay und Bluetooth (aptX) sowie ein Digital-, Analog- und USB-Eingang. Das kompakte Musiksystem lässt sich über die klar strukturierte Naim-App für iOS und Android bedienen und mit anderen Naim-Playern zu einer Mulitroom-Anlage zusammenfassen. Für die Grundfunktionen steht außerdem ein aus massivem Aluminium gefertigter Lautstärkeregler mit integriertem Touchscreen zur Verfügung.

Die Mu-so Qb ist mit fünf Aktivlautsprechern und zwei Passivmembranen zur Unterstützung der Tieftonwiedergabe ausgestattet. Hoch- und Mitteltöner werden mit je 50 Watt, der Tieftöner mit 100 Watt Leistung angesteuert. Ein leistungsfähiger 32-Bit-Prozessor übernimmt die Signalverarbeitung, die unter anderem mithilfe von Erkenntnissen aus dem Naim-for-Bentley-Projekt optimiert wurde. Zwei EQ-Einstellungen für wandnahe bzw. freie Aufstellung sorgen in den unterschiedlichsten Situationen für hohe Klangtreue.

Eine der größten Herausforderungen beim Herunterskalieren des Mu-so-Konzepts auf ein kleineres Format bestand in der Anordnung der Lautsprecherchassis. Um raumfüllende Performance mit realistischer Stereoabbildung zu gewährleisten, wurden Platzierung und Winkelung aller Lautsprecher im Gehäuse in etlichen Hörtests perfektioniert. Als Gehäusematerial wurde ein hochwertiges Polymer mit 20 % Glasanteil gewählt.

Erhältlich ab: Frühjahr 2016
UVP: 899 Euro
Garantie: 2 Jahre

Features

  • fünf Aktivlautsprecher plus zwei Passivmembranen zur Unterstützung der Tieftonwiedergabe
  • 300 Watt Leistung (4 x 50 Watt für die Hoch- und Mitteltöner, 1 x 100 Watt für den Tieftöner)
  • hochwertiger Lautstärkeregler mit integriertem Touchscreen
  • hochwertiges Gehäuse aus Polymer mit 20 % Glasanteil
  • optionale Abdeckungen in Orange, Rot und Blau
  • 210 x 218 x 212 mm (H x B x T)

30.09.2015 | Naim kündigt TIDAL für Streaming-Produkte an

Für den 6. Oktober sind Firmware-Updates angekündigt, mit denen die Streaming-Produkte von Naim und das Wireless-Musiksystem Mu-so zusätzlich zu Spotify Connect TIDAL unterstützen werden. Nach dem Update können sich Besitzer kompatibler Naim-Player für ein kostenloses 90-Tage-Probeabo von TIDAL registrieren.

Mit Firmware-Version 4.4 werden alle Naim-Netzwerkplayer und die All-in-ones der Uniti-Serie TIDAL unterstützen. Der Online-Musikdienst des Rappers Jay Z ist seit April auch in Deutschland erhältlich und bietet im Gegensatz zum Platzhirschen Spotify nicht nur komprimierte, sondern auch verlustfreie Streams im FLAC-Format (16 Bit/44,1 kHz). TIDAL ist nahtlos in die Naim-eigene Android- und iOS-App integriert, sodass man direkt aus dieser heraus das TIDAL-Angebot durchsuchen und Titel in die Warteschlange setzen kann.

Das Standard-Abo für den unbegrenzten Musikgenuss über TIDAL kostet derzeit knapp 10 Euro, das FLAC-Abo knapp 20 Euro im Monat. Hervorzuheben ist, dass TIDAL den Besitzern eines Naim-Streamers ein kostenloses Probeabo anbietet, das mit 90 Tagen dreimal länger gilt als das normale Schnupperangebot des Streaming-Dienstes. Um sich für das Probeabo zu registrieren, muss man in der Naim-App den TIDAL-Eingang anwählen – alles Weitere erklärt sich von selbst.
 
Das Update für die Streaming-Produkte der Engländer kann ab dem 6. Oktober auf der Website des Naim-Vertriebs Music Line (www.music-line.biz) heruntergeladen werden. Voraussetzung für die Nutzung von TIDAL ist, dass das Gerät mit der aktuellsten Streaming-Hardware ausgestattet ist (ältere Geräte können nachgerüstet werden). Außerdem muss die ebenfalls am 6. Oktober verfügbare neue Version der Naim-App geladen werden.

Auch für das Wireless-Musiksystem Mu-so wird eine neue Firmware veröffentlicht: Version 1.3 bietet TIDAL-Unterstützung inklusive Probeabo und die Möglichkeit, mehrere Mu-so-Systeme im Multiroom-Modus spielen zu lassen. Das über die Naim-App aktivierbare Update enthält außerdem weitere Features wie eine Weckerfunktion, Gapless-Wiedergabe und Seek2Time, also die Möglichkeit, zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb eines Tracks zu springen.