CDS3
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Als Naim 1991 seinen ersten CD-Spieler vorstellte, spitzten Audiophile und Hifi-Hersteller auf der ganzen Welt die Ohren. Die Geburt eines Naim-CD-Spielers, insbesondere eines so musikalisch klingenden wie des CDS, bewies der skeptischen Audiogemeinde, dass die CD-Wiedergabe sehr guten Analogsystemen in nichts nachstehen muss.
Möglich war dies aufgrund von Innovationen in den Bereichen Mechanik, Elektronik und Software, die der Konstruktion aller Naim-CD-Spieler zugrunde liegen. Die Technik, die dem CDS zu seinem guten Ruf verhalf, ist immer noch aktuell und setzt im CDS3 in ihrer weiterentwickelten Form neue Maßstäbe für die CD-Wiedergabe.
Zum korrekten Auslesen, Dekodieren und Konvertieren aller Daten, die auf einer CD gespeichert sind, bedarf es einer äußerst störungsarmen elektronischen und mechanischen Umgebung. Aus diesem Grund besitzt der CDS3 eine exakt austarierte Aufhängung, die das hochwertige Laufwerk von jeglichen klangschädigenden Vibrationen entkoppelt. Eine zweite Aufhängung hält mechanische Störungen von der Hauptplatine fern. Der CDS3 ist außerdem als Toplader konzipiert: Die CD wird ähnlich wie eine Schallplatte von Hand aufgelegt und mithilfe eines extrem leichten magnetischen CD-Pucks fixiert, damit sie möglichst vibrationsarm und gleichmäßig läuft.
Zur Erhaltung der Klangqualität wurden die Signalpfade zwischen den wichtigsten Komponenten so kurz wie möglich gehalten. Nach dem achtfachen Oversampling wird das Signal an ein Paar 24-Bit-D/A-Wandler der Firma Burr Brown weitergeleitet. Ein eigener optimierter Haupttaktgeber überwacht alle wichtigen Digitalfunktionen und verhindert dank seiner Konfiguration sogenannten Jitter (klangschädigende Abweichungen vom vorgegebenen Zeittakt), während ein siebenpoliges Analogfilter am Ausgang der D/A-Wandler eventuell auftretende Störsignale beseitigt. Die Wandler besitzen außerdem eine HDCD-Funktion, die jedoch nur dann aktiviert wird, wenn entsprechend kodierte CDs abgespielt werden. […]
